2.3. TETRAGLOBE - ein neues Modell komplexer Zahlen

2.3.1. Die klassische geometrische Auffassung der Zahlen führt zu einer merkwürdigen Lücke zwischen den ("2-dimensionalen") Komplexen Zahlen und den ("4-dimensionalen") Quaternionen.

Meine geometrische Auffassung jeder Zahl als Tetraglobe ...

- befreit uns von einer Verabsolutierung des klassischen Punktmodells (Vektormodells) der Zahlen;

- macht klar, dass unsere Zahlen geometrisch im Wesentlichen nicht eine Euklidische, sondern eine rein konforme Struktur haben;

- führt zu einem geometrischen Bild der Quaternionen und ihrer Multiplikation im dreidimensionalen Raum unserer Anschauung

(Klaus Ruthenberg, The quaternionic structure of 3-dimensional Natural Geometry, 16, 1999, 125-140)


2.3.2. Befreit man sich von der Punkt-Auffassung, so bekommt jede Zahl ihre individuelle geometrische Struktur. Die Zahlen sind ähnlich zu denken wie physikalische Partikel im physikalischen Raum unserer Erfahrung. Ohne Existenz eines längenmetrischen (kartesischen) Koordinatensystems haben sie zwar bereits eine wohl definierte innere (Winkel-)Struktur, aber keine definierte Größe und keinen bestimmten Ort.


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Kapitel 2.4 - "TETRAGLOBE - ein Modell physikalischer Partikel"

Peking-Poster 2002, Figur 3